Stählernes Röntgen

Partner-Netzwerk

In enger Kooperation mit Maschinenherstellern arbeitet Mayer Recycling GmbH an der Verbesserung des Recyclings – in der Metallsortierung unter anderem mit Röntgentechnologie.

„Man muss innovativ bleiben und immer wieder schauen, was man machen kann“, steht für Andreas Säumel außer Frage. Der Geschäftsführer der Anton Mayer GmbH hat bereits mehrmals bewiesen, dass das Innovationspotenzial im Ressourcenmanagement groß ist – und dass sich Kooperationen mit Maschinenherstellern lohnen. Unter anderem hat Säumel Versuche mit einer REDWAVE-Maschine von BT-Wolfgang Binder GmbH durchgeführt, mit der Altmetalle mittels Röntgen sortiert werden.

(c) WKO/Lunghammer

Kaum ein Unterschied

Für die Glassortierung wird die Röntgenfluoreszenz-Technologie zwar weltweit seit Längerem genutzt, für Metall aber noch kaum – hier wird größtenteils von Hand sortiert. Das ermöglicht zwar hohe Reinheiten, ist aber vor allem in industriellen Ländern sehr kostenintensiv. Außerdem sind sich die verschiedenen Metallsorten sehr ähnlich, zwischen Edelstahl, Zink, Aluminium und Blei (sogenannte graue Schwermetalle) lässt sich mit freiem Auge kein Unterschied erkennen. Für einen Röntgenstrahl ist das hingegen kein Problem.

Benefit für beide Seiten

Auch mit der Firma Komptech besteht eine enge Kooperation. „Von gemeinsamen Projekten mit Maschinenherstellern“, so Säumel, „profitieren letzten Endes beide Seiten.“

Stoffliches statt thermisches Recycling

Nicht nur im Metallbereich, auch bei Kunststoff, Holz und Papier sieht Säumel die Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Und: „An den Mengen scheitert es nicht. Momentan landet aber noch zu viel bei den Brennstoffen. Da müssen wir auf jeden Fall noch schauen, dass wir die Qualität so hinbekommen, dass die Industrie diese Wertstoffe auch in stofflicher Form nutzen kann.“

www.mayer-recycling.at

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Mayer-Inserat