Sujetbild für nachhaltiges Reisen in der Region und klimafreundlich

Nachhaltiges Reisen: 3 einfache Tipps für den nächsten Urlaub

Leben & Gesellschaft

An die großen Probleme der Welt will man im Urlaub nicht denken. Da will man es sich gut gehen lassen und sich nicht kasteien. Muss auch gar nicht sein! Anders gesagt: 3 Inspirationen für nachhaltiges Reisen, die ganz nebenbei das Klima schonen.

1. Mal was Neues probieren

Immer das gleiche Urlaubsziel wird auf Dauer auch langweilig. Warum nicht auch mal nicht nur das Ziel, sondern auch die Anreiseart durchwechseln? Es muss nicht immer die Billigflüge sein. Die Nachtzug-Verbindungen in Europas Städte werden derzeit intensiv ausgebaut. Beim Zug hat man den Vorteil, dass man den Weg zum Reiseziel hin aktiv miterlebt – der Blick aus dem Zugfenster ist außerdem meist ansprechender, als der aus dem Autofenster auf der Autobahn oder dem Guckloch aus dem Flieger. Noch dazu sind Zugreisen inpuncto nachhaltiges Reisen ganz weit oben.
Viele weitere Inspirationen liefern Portale wie TheTrainLine.com, aber auch Bookitgreen.com, Fairunterwegs.org und viele weitere.

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Nachhaltiges Reisen muss nicht teuer oder kompliziert sein
(Credit: Lunghammer)

2. Nachhaltig die Region erkunden

Oft bietet die nähere Umgebung mehr Neues, als man vermutet! Auf Portalen wie Steiermark.com oder den Instagram-Kanälen von Regionen wie Gesäuse oder Südsteiermark findet man auch als Einheimischer zahlreiche Inspirationen für Ausflüge, Urlaube und nachhaltiges Reisen. Auch was das kulinarische Angebot angeht, bieten die Steiermark und das nahe Slowenien eine große Vielfalt – die weit über die Brettljause hinausgeht.

3. Alles eine Frage des richtigen Verhältnisses

Dass die Bezeichnungen „nachhaltiges Reisen“ und „Flugzeug“ oftmals nicht im selben Satz ist klar. Flugreisen sind nicht gerade klimafreundlich sind, ist bekannt. Ein Flug von München nach Cancún Mexiko entspricht in etwa dem CO2-Ausstoß eines vollbesetzten Mittelklassewagens über 41.000 Kilometer. Das heißt aber nicht, dass man gar nicht mehr fliegen „darf“ – alles eine Frage der Gesamtbilanz und der Dauer des Aufenthalts. Faustregel lt. Greenpeace: Flüge unter 700 Kilometern sind zu vermeiden, ab 700 Kilometern sind mindestens 8 Tage und ab 2.000 Kilometern mindestens 15 Tage Aufenthalt einzuplanen. Alles andere wäre ohnehin mehr (Jetleg-)Stress als Erholung.

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