Daniela Müller-Mezin, Geschäftsführerin von Müllex

Auf in den nächsten Level!

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Auch wenn die EU-Ziele für die Kreislaufwirtschaft ambitioniert sind: Mit Teamgeist sind sie erreichbar. Vor allem aber müssen die Regeln für alle klar sein, ist man bei Müllex-Umwelt-Säuberung-GmbH überzeugt.

Seit mehr als 40 Jahren kümmert sich das Müllex-Team mit modernster Technik um eine umweltgerechte Verwertung von Abfällen. Laufende Weiterentwicklung – sowohl in technischer Hinsicht als auch, was das Know-how angeht – sind dabei seit jeher gelebte Praxis. Ein aktuelles Forschungsprojekt des Unternehmens ist „ReWaste 4.0“, bei dem die Montanuniversität Leoben die sensorgestützte Sortierung und Robotik erforscht hat. Bei Müllex-Umwelt-Säuberung-GmbH zählt etwa der Einsatz von Nahinfrarot-Spektroskopie längst zum Alltag. „Die Recyclingtechnologien haben sich in den letzten Jahren laufend verbessert. Und die steirische Ressourcenwirtschaft zählen international zur Innovationsspitze im Ressourcenmanagement“, verweist Müllex-Geschäftsführerin Daniela Müller-Mezin auf die Vorreiterrolle der Branche.

Technologie allein reicht nicht

„Wir kommen auch gerne der Verantwortung nach, mit unserem Know-how einen Beitrag zur Erreichung der ambitionierten Ziele der EU-Kunststoffstrategie und zur Bekämpfung des Klimawandels insgesamt zu leisten. Das funktioniert aber nur dann, wenn klar definierte Gesetze dafür sorgen, dass Produkte sich auch rezyklieren lassen“, steht für Müller-Mezin außer Frage. Egal ob beim Fernseher, beim Smartphone oder bei Photovoltaikmodulen: Derzeit ist es noch allzu oft die Regel, dass sich eine Reparatur nicht lohnt. Weil sich etwa Gehäuse schwer bis gar nicht öffnen lassen. Das fördert einerseits die „Wegwerfmentalität“, erschwert aber das Recycling wesentlich, weil das Herauslösen der Wertstoffe aus den Produkten immens schwierig oder gar unmöglich ist. Ähnlich verhält es sich mit Verpackungen. Wenn diese so konzipiert sind, dass Papier und Kunststoff untrennbar miteinander verbunden sind, kann das Recyclingpotenzial nie voll ausgeschöpft werden. Auch sind die Effizienz bzw. erforderliche Mengengerüste ein entscheidender Faktor.

Klare Regeln und Teamgeist

„Es steht außer Frage, dass am Klimaschutz und damit auch am sorgsamen Umgang mit unseren Ressourcen kein Weg vorbeiführt. Diese Mamut-Aufgabe können aber weder wir als Unternehmen noch die Konsumenten oder die Politik alleine bewältigen. Dazu müssen wir uns als Team sehen, in dem jeder seiner Verantwortung nachkommt“, steht für Müller-Mezin außer Frage. In der Steiermark wurde hier über die Jahrzehnte sehr gute Vorarbeit geleistet, die Mülltrennung ist mittlerweile in der Gesellschaft verankert. Daran dürfe sich auch in Pandemie-Zeiten nichts ändern. „Nur im medizinischen Bereich werden Abfälle, auch wenn diese nicht als infektiös und gefährlich eingestuft sind, der thermischen Verwertung zugeführt. In allen anderen Bereichen müssen wir den Automatismus, PET-Flaschen, Papier und Co. richtig – und das heißt getrennt – zu entsorgen, auf jeden Fall beibehalten. Auch hier gilt: Es braucht klare Regeln seitens der öffentlichen Hand, damit wir als Unternehmen und Konsumenten unseren Beitrag leisten können. Und so gemeinsam den nächsten Level der Kreislaufwirtschaft erreichen, in der bereits beim Produktdesign angesetzt wird.“

Daniela Müller-Mezin, Geschäftsführerin von Müllex

Daniela Müller-Mezin, Geschäftsführerin von Müllex (Credit: Lunghammer)

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